Unterteilung
|
zurück |
| Man kann allgemein fünf
verschiedene Gruppen unterscheiden. Für die Haltung kommen wohl vor allem die mehr oder weniger sukkulenten Arten in Frage.: 1. nicht sukkulente Arten z.B. Ceropegia andamanica - Diese Arten sind meist nicht in Kultur, sie sind zumeist Kletterpflanzen mit 'normal' ausgebildeten, nicht sukkulenten Blättern. Diese Arten stammen meist aus Asien und Austronesien. 2. knollenbildende Arten z.B. Ceropegia linearis ssp. woodii - Diese Arten bilden unterirdische Knöllchen oder Knollen aus, die oberirdischen Triebe sind einjährig oder mehrjährig, die Blätter können sowohl sukkulent als auch nicht sukkulent sein. 3. schwach sukkulente Arten mit großen Blättern z.B. Ceropegia aristolochioides - Diese Arten sind meist eher schwach sukkulent, die Blätter sind überhaupt nicht sukkulent und werden meist einmal pro Jahr abgeworfen. 3.1. schwach sukkulente Arten mit sukkulenten Blättern z.B. Ceropegia nilotica - Diese Arten ähneln den vorherigen haben jedoch sukkulente bisweilen sogar stark sukkulente Blätter. 4. sukkulente Arten ohne Blätter bzw. mit winzigen Blättern z.B. Ceropegia ampliata - Diese Arten wachsen meist windend oder klimmend, Blätter sind oft vorhanden jedoch sehr klein und fallen bald wieder ab. 5. stark sukkulente Arten z.B. Ceropegia stapeliiformis - Diese Arten wachsen klimmend oder kriechend, manchmal bohren sich die Triebe in den Boden und wachsen unterirdisch weiter um an einer anderen Stelle wieder zum Vorschein zu kommen. Die Blütentriebe sind meist viel dünner und wachsen windend. 5.1. stark sukkulente, aufrecht wachsende Arten z.B. Ceropegia dichotoma - Diese Arten stammen zumeist von den Kanarischen Inseln, sie wachsen aufrecht kandelaberartig, die Triebe verzweigen sich später und biegen sich unter ihrer eigenen Last zum Boden wo sie bald bewurzeln und neue Pflanzen hervorbringen können. Blätter sind vorhanden und können auch recht groß werden, werden von der Pflanze jedoch bald wieder abgeworfen. 5.2. stark sukkulente, dimorphe Arten z.B. Ceropegia dimorpha - Diese Arten wachsen zunächst aufrecht oder kriechend und haben kräftige etwa fingerdicke Triebe meist ohne Blätter, später wird der Trieb dünner, beginnt zu winden und entwickelt bei den meisten Arten Blätter. Man nennt diese Arten auch Krokodil-Ceropegien. |